EAV

Seit den 70ern gibt es die Legenden des Austro-Pop nun schon. Damals bereits mit Mastermind Thomas Spitzer an der Gitarre, aber ohne großen Erfolg. Das self-titled Debüt und die zweite LP "Café Passé" blieben fernab der Charts. Doch ab 1983 eroberte man von Deutschland aus Österreich, nun mit Klaus Eberhartinger am Mikro, nachdem vorher die anderweitig erfolgreichen Wilfried, und Gert Steinbäcker als Sänger dienten. Mit Eberhartingers Stimme wurde Spitzers Wortwitz und kritischer Sarkasmus erfolgreicher umgesetzt, mit den Singles Alpen-Rap und Go Karli, Go erreichte man die heimischen Top 10. Es bedeutete die Eröffnung einer Erfolgsserie, die die Steirer zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Pop-Bands machte, ihnen mit "Geld Oder Leben!" und dessen Singles Ba-Ba-Banküberfall und Märchenprinz ganze 78 Wochen in den österreichischen Charts bescherte. Mit den folgenden "Liebe, Tod & Teufel" und "Neppomuk's Rache" winkten auch die Top 3 in Deutschland.

Die 90er machten es der Hitfabrik schwerer, lediglich in Österreich stieg man seit 1985 mit einer Ausnahme immer auf Platz 1 ein, holte sich so bis heute 37 Platin-Schallplatten. Viele Line-Up-Wechsel und Auszeiten folgten, dem humorvollen Pop mit Subtext blieb man aber zumeist treu. Während die Zeit der großen Hits vorbei ist, hielt sich die Compilation "100 Jahre EAV" 131 Wochen in den Charts, auch die letzte, 2015 veröffentlichte LP, "Werwolf-Attacke – Monsterball Ist Überall", schaffte es auf Platz 1.


EAV - À La Carte

À La Carte

1984

 

Rating: 7.5 / 10

EAV - Watumba

Watumba

1991

 

Rating: 3.5 / 10

EAV - Nie Wieder Kunst

Nie Wieder Kunst
(Wie Immer...)

1994

 

Rating: 4.5 / 10


EAV - Im Himmel Ist Die Hölle Los

Im Himmel Ist
Die Hölle Los

1997

 

Rating: 4.5 / 10

EAV - Amore XL

Amore XL

2007

 

Rating: 2.5 / 10