The Cranberries

Gegründet vom Brüderpaar Mike und Noel Hogan, brauchte es für die Cranberries den Einstieg von Dolores O'Riordan als Sängerin und Songwriterin, damit es Anfang der 90er bergauf ging. Selbst mit der Frontfrau mussten aber nach Labelringen um die Iren die ersten Aufnahmen verworfen und mit Produzent Stephen Street neu angefangen werden. Das daraus entstandene "Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We?" blieb mit den Singles Dreams und Linger anfangs in den Charts blass, erst Rereleases der Songs und vermehrte Präsenz im Musikfernsehen brachten 1993 den Durchbruch und Multiplatin. Kritikerlob war für ihr Debüt ohnehin sicher, genauso wie für Nachfolger "No Need To Argue", der die Mischung aus Alt Rock, Jangle Pop und Dream Pop fortsetzte, zudem mit Welthit Zombie einen untypischen Schwenk in Richtung Grunge machte.

Damit war der kommerzielle Höhepunkt erreicht, von dem es mit den folgenden Alben mit zunehmend durchwachsenen Kritiken nach unten ging, bis die Band nach der Jahrtausendwende eine Pause einlegte, O'Riordan eine Solokarriere startete. Die Rückkehr folgte 2009, drei Jahre später mit "Roses" auch im Albumformat, auf dem man sich musikalisch treu blieb, trotz erfolgreicher Touren fehlte allerdings der Charterfolg. Die Band kam nach "Something Else", einer akustischen und klassischen Neuinterpretation früherer Songs" zu einem unerwarteten Ende, als O'Riordan 2018 starb. Das finale Album folgte im Jahr darauf unter dem Titel "In The End."


The Cranberries - Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We?