The Frames

Angeführt von Singer-Songwriter Glen Hansard, wurden die Frames 1990 in Dublin gegründet. Früh gekennzeichnet von ihrer Mischung aus Folk, dem damals aufkommenden Indie und Pop, brachte das Debüt "Another Love Song" vorerst keine großen Erfolge. Erst ein Filmengagement für Hansard brachte der Band Bekanntheit und 1995 mit "Fitzcarraldo" den ersten Einstieg in die irischen Charts. Gelobt vor allem für Songwriting und Texte, galt Hansard bald als einer der führenden Musiker in Irlands Rock-Szene und verfeinerte sein Folk-Verständnis immer weiter. Den Höhepunkt dessen erlebte die Band 2001 mit "For The Birds", das mit weniger poppigem und intimerem Lo-Fi-Sound die Kritiker rasch für sich gewinnen konnte und die Band erstmals in die Top 10 brachte. Die Resonanz außerhalb der heimischen Grenzen blieb trotzdem bescheiden, kommerziell blieben die Frames ein irisches Phänomen. Als solches landeten sie mit zwei Live-LPs und dem glatteren "Burn The Maps" drei Mal an der Chartspitze.

Wenig später gründete Hansard mit Markéta Iglová das Nebenprojekt The Swell Season, das dank des Indie-Films 'Once' bald im Rampenlicht stand - das Duo bekam für den Song Falling Slowly einen Oscar - und Hansards Fokus mehr und mehr von den Frames wegbewegte. Die letzte neue Studio-LP kam daher auch bereits 2006, erst 2015 wurde allerdings die Compilation "Longitude" veröffentlicht.


The Frames - Dance The Devil...

Dance The Devil...

1999

 

Rating: 7.5 / 10